Über mich
Mein Name ist Fanny Ziesemann – und eigentlich sind meine Alpakas schuld daran, dass ihr das hier gerade lest.
2009 machte ich eine Fortbildung zur „Fachkraft für tiergestützte Therapie“. Dort hörte ich zum ersten Mal von Alpakas. Bis dahin dachte ich: „Ja gut … flauschige Tiere eben.“
Fünf Minuten später war ich verliebt.
Diese neugierigen Gesichter, die ruhige Ausstrahlung und dieser leicht arrogante Blick, als würden sie jederzeit über Menschen urteilen – ich war sofort fasziniert. Ab diesem Moment stand fest: Irgendwann möchte ich eigene Alpakas haben.
Das Problem?
Mir fehlte damals nur eine winzige Kleinigkeit: der Platz. Und vermutlich auch ein bisschen Geld, Zeit, Erfahrung und ein Hof. Aber hey – Träume dürfen groß anfangen.
2020 kam dann plötzlich die Chance, das Grundstück meiner Großeltern zu übernehmen. Für mich war sofort klar: Jetzt oder nie.
Der Hof sah allerdings eher nach „Abrissbirne sucht Abenteuer“ aus als nach idyllischer Alpakafarm. Also begann eine Zeit voller Baustellen, Muskelkater, Dreck, Chaos und sehr fragwürdiger Entscheidungen wie:
„Das reißen wir schnell mal eben ab.“
Spoiler: Nichts ging schnell.
Zwei Jahre lang wurde geschleppt, gebaut, geflucht, geplant und wieder umgeplant. Aber mit jedem Schritt wurde aus einem alten Grundstück langsam ein Ort voller Leben.
Und dann kam endlich dieser Moment, auf den ich so lange gewartet hatte:
Fussel und Hazel zogen ein.
Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie emotional das war. Mein Traum stand plötzlich wirklich auf vier flauschigen Beinen vor mir.
Seitdem wächst die Herde immer weiter – genauso wie mein kleiner Bauernhof und alles drum herum. Mittlerweile gehören nicht nur Alpakas, sondern auch Schafe, Pferde und ganz viel Herzblut dazu.
Ich möchte hier einen Ort schaffen, an dem Menschen durchatmen können. Einen Ort, an dem Kinder lachen, Erwachsene den Alltag vergessen und Tiere einfach Tiere sein dürfen.
Und ganz ehrlich?
Wenn man morgens mit Kaffee in der Hand zwischen Alpakas steht, die aussehen, als hätten sie alle eine unterschiedliche Frisur vom selben schlechten Friseur bekommen, dann fühlt sich das Leben manchmal einfach ziemlich richtig an.
Wenn ihr meinen tierischen Alltag begleiten möchtet, schaut gern bei Instagram, Facebook oder TikTok vorbei. Hier gibt es flauschige Momente, Hofchaos, ehrliche Einblicke und wahrscheinlich mehr Tierhaare, als mir lieb ist.